So wie jeder Sport eine Herausforderung ist, ist auch die Kleidung für den Sport eine. Jede Sportart hat ihre eigene Sportbekleidung, die diese erst zu dem macht, was sie ist. Natürlich ist es auch bei den Radrennfahrern so.
Am häufigsten sieht man männliche Radrennfahrer, aber durchaus kommt es auch vor, dass sich Frauen oder sogar Teenager mit Rennrädern fortbewegen, und auf Geschwindigkeit fahren. Rennradtrikots haben gewisse Vorzüge und sollten zugleich auch einige Eigenschaften mit sich bringen. So sollte bereits beim Kauf darauf geachtet werden, das atmungsaktive Materialien dafür verwendet wurden. Die funktionellen Eigenschaften eines Rennradtrikots werden von der Qualität der Materialien bestimmt. Meist bestehen Rennradtrikots aus Kunstfaser, ganz früher benutzte man auch Baumwolle für die Herstellung. Allerdings ist dies heute kaum mehr zeitgemäß.
Die Trikots sollen unbedingt über einen Reißverschluss verfügen, den man dann bei Bedarf sogar mit einer Hand öffnen kann. Das Trikot sollte eng anliegend sein und auf die Körpermaße jedes einzelnen Sportlers angepasst sein. Wäre ein Rennradtrikot locker und flattrig, würde dies den Sportler stören und zudem die Windschnittigkeit beeinflussen. Etwas Besonderes am Rennradtrikot sind die so genannten Rückentaschen, um zusätzliches Proviant mitzuführen, so z.B. eine flache Wasserflasche, Bargeld oder einen Snack.
Auf das “Darunter” kommt es an
Wichtig ist es auch, dass Radrennsportler die richtige Unterwäsche tragen, da diese sich keinesfalls mit Schweiß voll saugen darf, denn dieses stellt für den Sportler ein Gesundheitsrisiko dar, da eine Verdunstungskälte entstehen könnte. Man sollte bei Rennradtrikots nicht sparen. Qualität hat seinen Preis, aber diese zahlt sich in diesem Fall aus.
Individuelles Design
Es gibt zahlreiche Radrennfahrer, die ihr Rennradtrikot selbst gestalten, so zum Beispiel mit einem eigenen Logo des Vereins, oder der vom Fahrer gewünschten Farben, dies ist alles machbar und macht es außerdem zu einem Unikat. Mit einem selbst entworfenen Trikot stechen die Fahrer aus der Masse heraus. Eine weitere Besonderheit sind die einteiligen Trikot- Anzüge: sie verfügen über stark gepolsterten Po Bereiche. Langes Fahren ist nicht ungewöhnlich, und gerade diese Körperpartie würde ohne entsprechende Polsterung bei 200-, 400-, oder auch 800 Kilometern Schaden nehmen, wäre der Trikot- Einteiler nicht entsprechend ausgestattet. Da die Trikots generell außerdem funktionelle Kleidungsstücke sind, kleben sie nicht auf der Haut und verhindern somit das Auskühlen des Fahrers durch den Fahrtwind. Obwohl das Rennradtrikot eng anliegend ist, lässt es trotzdem Luft an den Körper und trägt zu Kühlung bei. Wer Radrennsport betreibt, der weiß, dass es Pflicht ist ein passendes Radrenntrikot zu besitzen, damit alle Rundum- Bedingungen für den Sport gegeben sind.